Gesundheit

Lernen Sie die Elektrotherapie und ihre Vorteile für die Gesundheit kennen

Elektrotherapieverfahren oder elektrische Stimulation (E-Stim) wird häufig bei Schlaganfall- oder Verletzungspatienten angewendet, die sich erholen. Darüber hinaus ist diese Art der Physiotherapie auch für Patienten von Vorteil, die mit Schmerzen wie Krankheiten zu kämpfen haben Fibromyalgie. In der Elektrotherapie oder elektrische Stimulation, Es gibt eine leichte elektrische Welle, die als Reizmedium durch die Haut geleitet wird. Ziel ist es, den verletzten Muskel zu stimulieren oder die Nerven zu manipulieren, um den Schmerz zu verbergen.

Vertrautheit mit Elektrotherapieverfahren

Zwar können sich nicht alle Patienten einer Elektrotherapie unterziehen, aber viele Patienten spüren auch die Vorteile dieses weniger schmerzhaften Verfahrens. Es funktioniert so, dass elektrische Wellen wie Signale von Neuronen oder Zellen im Nervensystem wirken. Das Ziel ist ein Nerv oder ein Muskel. Die Elektrotherapie zur Erholung von verletzten oder nach einem Schlaganfall betroffenen Muskeln zielt darauf ab, diese zu kontrahieren. Durch wiederholte Muskelkontraktionen wird der Blutfluss glatter und der Heilungsprozess optimaler. Darüber hinaus wird durch den Reiz zur Kontraktion und Entspannung dieser Muskeln auch die Muskelkraft trainiert. So hofft man, dass die Muskeln besser auf natürliche Signale des Körpers reagieren können. Deshalb ist die Elektrotherapie für Schlaganfallpatienten sehr vorteilhaft, die grundlegende motorische Funktionen wieder kennenlernen müssen. Andererseits ist auch die Wirkungsweise der Elektrotherapie zur Schmerzlinderung unterschiedlich. Die gesendeten elektrischen Wellen zielen auf die Nerven, nicht auf die Muskeln. In Gegenwart dieses Reizes nehmen die schmerzverarbeitenden Nerven keine Signale vom Nervensystem an das Gehirn auf. Dies ist wichtig für Patienten, die krankheitsbedingte Schmerzen lindern möchten.

Arten der Elektrotherapie

Es gibt zwei Hauptarten der Elektrotherapie mit unterschiedlichen Zielen: Nerven und Muskeln. Die Definition lautet:
  • TENS

TENS ist eine Abkürzung von transkutane elektrische Nervenstimulation Es wird verwendet, um akute und chronische Schmerzen zu lindern. Bei diesem Verfahren werden Elektroden in der Nähe der Schmerzquelle auf die Haut gelegt. Dann werden Signale durch Nervenfasern gesendet, um Schmerzen zu lindern oder sogar zu beseitigen, bevor sie vom Gehirn verarbeitet werden.
  • EMS

Während EMS oder elektrische Muskelstimulation verwendet etwas stärkere Wellen als TENS, um eine Muskelkontraktion zu induzieren. Die Elektroden dieses Gerätes werden ebenfalls unweit des Zielmuskels auf der Haut platziert. Bei der Anwendung kommt es zu Kontraktionen in einem regelmäßigen Rhythmus, die die Muskelkraft erhöhen können. [[verwandte Artikel]] Zusätzlich zu den beiden oben genannten Arten der Elektrotherapie gibt es mehrere andere Elektrotherapieoptionen, die auf den Zustand jeder Person zugeschnitten werden können, nämlich:
  • ESTR (elektrische Stimulation zur Gewebereparatur) um Schwellungen zu lindern, die Durchblutung zu verbessern und die Wundheilung zu beschleunigen
  • IFC (Störstrom) wird die Nerven stimulieren, so dass die Schmerzen reduziert werden
  • NMES (neuromuskuläre elektrische Stimulation) stimulieren die Nerven in den Muskeln, damit sich ihre Funktion und Kraft normalisieren und gleichzeitig Muskelkrämpfe reduziert werden
  • FES (Funktionelle Elektrostimulation) Dabei wird eine Einheit in den Körper implantiert, damit die Muskeln langfristig stimuliert werden und ihre motorischen Funktionen ausführen können
  • SCS (Rückenmarkstimulation) Verwendung eines implantierten Geräts zur Schmerzlinderung
  • Iontophorese in Form einer Behandlung mit Ionenenergie, die dem Gewebe hilft, den Heilungsprozess zu beschleunigen
Vor jedem Elektrotherapieverfahren muss es unter der Aufsicht und definitiven Diagnose eines Arztes stehen. Gerade wenn es sich um eine Elektrotherapie handelt, die zu Hause im Heilungsprogramm enthalten ist, gibt es eine Bedienungsanleitung für das Gerät, die genau befolgt werden muss.

Wie fühlen Sie sich während der Elektrotherapie?

Viele Menschen entscheiden sich für das Elektrotherapieverfahren, weil es schmerzfrei ist und das Ziel tatsächlich erreicht wird. Elektroden werden auf der Haut in der Nähe der Schmerzstelle platziert, sei es ein Muskel oder ein Nerv. Der Patient verspürt ein Juckreizgefühl, wenn die elektrischen Wellen gesendet werden. Die häufigste Nebenwirkung ist eine Reizung im Bereich, in dem die Elektrode angebracht ist. Darüber hinaus gibt es auch schwerwiegendere Nebenwirkungen auf das Herz, weshalb es von Personen, die Herzschrittmacher tragen, nicht verwendet werden sollte. Je nach Art der Elektrotherapie kommt es beim Patienten auch zu wiederholten Muskelkontraktionen. Im Allgemeinen dauert ein einzelnes Elektrotherapieverfahren 5-15 Minuten, abhängig von der körperlichen Verfassung der Person. Darüber hinaus wird die Elektrotherapie zu einer Behandlungsoption für verschiedene Beschwerden wie:
  • Rückenschmerzen
  • Schluckbeschwerden (Dysphagie)
  • Gliederschmerzen (Fibromyalgie)
  • Gelenkschmerzen
  • Arthritis
  • Muskelverletzung durch Krankheit oder Trauma
  • Nervenentzündung
  • Harninkontinenz
  • Muskelstimulation (insbesondere für Sportler)
  • Schlaganfall
  • Rückenmarksverletzung
  • Heilung nach der Operation
Forscher entwickeln auch weiterhin Studien, um herauszufinden, ob die Elektrotherapie den Betroffenen helfen kann Multiple Sklerose wieder laufen zu können. Eine einfachere Therapieform kann neben der Elektrotherapie das Training mit dem eigenen Körpergewicht sein. Gewichte, oder Widerstandsbänder. Geben Sie einen Eisbeutel oder eine warme Kompresse dehnen, bis Massage auch bei bestimmten körperlichen Zuständen des Patienten wirksam sein kann.